Rassismus hausarbeit


21.01.2021 02:20
Rassismus in der Gesellschaft
werden und so den eigentlichen Menschen lediglich im Hinblick auf seine Abstammung charakterisieren. Auerdem unterstellt der Begriff Auslnderfeindlichkeit, dass alle Auslnder diskriminiert werden. Hall stellte in diesem Zusammenhang fest, dass Abgrenzung, die aufgrund differenter krperlicher Merkmale geschieht, nur als rassistisch bezeichnet werden kann, wenn dieses Klassifikationssystem dazu dient, soziale, politische und konomische Praxen zu begrnden, die bestimmte Gruppen vom Zugang zu materiellen oder symbolischen Ressourcen ausschlieen (vgl. Fremdenfeindlichkeit ist demnach der umfassendere Begriff. Zum einen sind hier die Erfahrungen realer oder vermeintlicher Konkurrenz von Gruppen zu nennen, denen die Schuld an einer definierten Misere zugerechnet wird. Es handelt sich um als Willensschwche, beherrschende oder unnatrliche Leidenschaften, tckische und starre Meinungen und Unehrenhaftigkeit (vgl. Diese Theorie besagt, dass fr Rassisten das berlegenheitsgefhl ein Grund fr Gewalt gegen Fremde sei. Diese Ausschlieungspraxen liegen auch dem kulturellen Rassismus zu Grunde.

Es kann behauptet werden, dass Rassismus darauf beruht, dass Gesellschaftsmitglieder, eine Vorstellung von der Gesellschaft haben, die mit dem Zusammenleben mit Auslndern nicht kongruieren. Demnach ist ein Grund fr Rassismus, dass Menschen versuchen, die fehlenden Ressourcen, wie das genannte Selbstwertgefhl, wiederherzustellen. 2.2 Die Geschichte des Begriffs, es lassen sich ebenfalls historische Wandlungen des Begriffs Rassismus feststellen. Wir haben vor, auf verschiedenen Ebenen aktiv zu sein. Rassismus kann demnach nicht mehr allein auf biologische Differenzen zurckgefhrt werden. So kam es dazu, dass seit der Mitte des. Er fhrt an, dass Ausschlieungspraxen nicht allein dazu dienen, Gruppen vom Zugang zu materiellen und kulturellen Gtern fernzuhalten; sie haben ebenfalls die Funktion, die Auslnder symbolisch aus der Familie der Nation und aus der Gemeinschaft auszuweisen (vgl. Hierzu soll zunchst die Aufgabe der Schule als Institution in der Gesellschaft thematisiert werden, um spter auf den Aspekt der kulturellen Bildung einzugehen. Allerdings treffen beispielsweise Englnder oder Amerikaner auf weniger Ablehnung als Afrikaner oder Trken (vgl. Hiermit ist gemeint, dass rassistische Gewalttaten gegenber Auslndern, grtenteils von Gruppen ausgingen.

Die Leitidee bei diesem Modell ist, dass nicht lediglich auf die objektiven Belastungen verwiesen werden darf, sowie es nicht ausreiche, allein auf die subjektive Seite der Wahrnehmungsdefizite und Bewltigungsprobleme zu blicken. Anschlieend soll dargestellt werden, inwieweit das Phnomen des Rassismus sich in der Institution Schule niederlsst. Stress kann dazu beitragen, dass negative Einstellungen, die lange Zeit nur latent vorhanden waren, wieder aufbrechen und manifest werden. Die Gewalttaten, die gegenber Auslndern in den Gruppen ausgebt werden, gelten als Versuch nicht sozial unsichtbar zu bleiben (vgl. 2.1 Die Begriffe Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Auslnderfeindlichkeit. Der Terminus Auslnderfeindlichkeit ist allerdings im Gegensatz zu dem Ausdruck Fremdenfeindlichkeit eingeschrnkter, da auslndische Mitbrger, die nicht die deutsche Staatsbrgerschaft haben, aber schon sehr lange in Deutschland leben, keine Auslnder sind, sondern vielmehr als Fremde behandelt werden (vgl.

Dies bedeutet, dass sich die auslndischen Arbeitnehmer hinsichtlich ihres sozialen Status an die Inlnder angepasst haben, jedoch nicht die deutsche Identitt bernahmen, sondern so lebten, wie sie es aus ihren Heimatlndern gewohnt waren. Die Merkmale knnen biologischer oder kultureller Provenienz sein. Das Anderssein degradiert auf diese Weise zur Minderwertigkeit und ist deshalb ein Grund zum Ausschluss. Objektive und subjektive Bedingungen, in denen sich diskriminierende Kategorisierungen, Ideologien und Praxen entwickeln, sind dann gegeben, wenn die genannten Prozesse als Bedrohung angesehen werden. Ziele der Arbeit. Um diese Fragestellung zu untersuchen, sollen verschiedene Theorien ber den Fremden in Betracht gezogen werden. Diese besagt, dass Stress durch verschiedene Stressoren ausgelst werden kann und durch fehlende persnliche Ressourcen intensiviert werde. Die Begriffsbestimmung von Miles ist relativ umfassend und spricht die zentralen Aspekte der Rassismusforschung. Durch die Stigmatisierung einer Person wird die Wahrnehmung dieses Menschen voreingestellt.

Hinter dem Rassismusgedanken verbirgt sich eine Furcht vor dem Fremden, die weniger das Ergebnis des Verhaltens der Auslnder sind, sondern eine Folge eigener Furchtsamkeit. Hieraus ergben sich Stressreaktionen, die zu Stressfolgen fhren. Aufgrund starken Stresses kann es passieren, dass die zivilisatorische Decke, zerreit und in die Latenz verbannte Haltungen sich wieder herstellen (vgl. Einen weiteren Beitrag zur Klrung bietet in diesem Zusammenhang die Stresstheorie. Stigmata verringerten Unsicherheiten und geben der entsprechenden Person eine Entscheidungshilfe. Fr Menschen, die keine rassistischen Ideologien vertreten, ist es kaum nachzuvollziehen, welche Grnde es gibt, auslndische Mitbrger zu diskriminieren. Wenn Du Dich engagieren mchtest, kannst Du uns gerne eine Nachricht ber die oben aufgefhrte Mail-Adresse schreiben. Das Recht auf Differenz wird hervorgehoben.

Christiane Rajewsky wiederum betont, dass es sich beim Rassismus nicht lediglich um eine politische Lehrmeinung und abstrakte Ideologie handelt, sondern um eine Sozialorientierung und Mentalitt: Mentalitten unterscheiden sich von Ideologien durch grere Bestndigkeit und Verbreitung (vgl. Hier soll der Frage nachgegangen werden, warum das Bild, das viele Menschen mit Fremden assoziieren, ein Auslser fr diskriminierende Handlungen sein kann und in welchem Mae das Fremdenbild als Ursache fr Rassismus dient. So entstand eine multikulturelle Gesellschaft, der die einheimische Bevlkerung aufgrund ihres Gesellschaftsbildes teilweise feindselig gegenber stand. Zusammenfassend ist zu sagen, dass es sich hierbei um eine grobe Darstellung handelt, die allerdings auf weitere Theorien angewendet werden kann. Um auf diesen Sachverhalt ausfhrlicher einzugehen, sollen zunchst generelle Theorien der Sozialwissenschaften erlutert werden, um anschlieend weitere Aspekte darzulegen.

Rassisten glauben an ihre eigene berlegenheit, die allerdings hufig eine Erfindung sei, um ihren ngsten zu entfliehen (vgl. Nach Hoffmann und Even sei jede Weigerung, den Auslnder(inne)n diejenigen Rechte einzurumen, die Inlndern zustehen, solange sie nicht die bisher geltende Inlnderidentitt bernommen haben, eine Form von Rassismus (vgl. Rassismus und Schule.1 Die Schule als Institution der Gesellschaft.2 Institutioneller Rassismus in der Schule.2.1 Die Folgen des institutionellen Rassismus fr auslndische Schler.3 Interkulturelles Lernen als Manahme gegen Rassismus und die Ausgrenzung auslndischer Kinder. Diese besagen, dass es nicht an den gesellschaftlichen Verhltnissen oder dem Verhalten anderer liege, sondern an Persnlichkeitsdefiziten der rassistisch Denkenden. Es ist das Ziel, zu erarbeiten, inwieweit Rassismus in der Gesellschaft allgegenwrtig ist. Allerdings besagt jede von ihnen, dass es sich bei dem Begriff um diskriminierende Handlungen gegenber Auslndern handelt. Steins und Rudolph 1994: 105). 3.1.2 Rassismus als Element des Gesellschaftsbildes Das Erstreben kultureller Hegemonie ist seit einigen Jahren fester Bestandteil unseres Gesellschaftsbildes. Bestimmte Lebensformen und Gebruche einer Gruppe werden als die einzige normale Form zu leben angesehen, und andere, davon abweichende Lebensgewohnheiten, werden negativ bewertet. Stigmatisierungen knpfen meistens an Eigenschaften von Menschen an, die nur sehr selten auftreten, und deshalb auffllig sind.

An dieser Stelle ist zu klren, inwieweit sich in den Theorien Ursachen fr Rassismus feststellen lassen. Weiterhin werden persnlichkeitsorientierte Defizittheorien angefhrt (vgl. Rassismus steht hufig im Zusammenhang mit strukturellen Machtasymmetrien. Diese distanzieren sich von der biologischen Bezeichnung der Rasse und betonen vielmehr die Vielfalt der Kulturen, die prinzipiell gleichwertig sind, sich jedoch nicht miteinander vergleichen lassen. All diese Fakten sind Grnde dafr, warum rassistische Denkweisen in einer Gesellschaft mglich sind. Der Begriff Rassismus hingegen wird eher selten benutzt. Da an dieser Stelle das Phnomen der Stigmatisierung von groer Bedeutung ist, soll auf diesen Aspekt im nchsten Punkt eingegangen werden. Die Wahl der Menschen, die als Opfer der Ausgrenzung dienen, wird anhand mehrerer Faktoren bestimmt. Die Typisierung von bestimmten Personen, die negativ bewertete Merkmale aufweisen, ist stark verallgemeinernd.

Der Begriff der Stereotypisierung, geht darauf zurck, dass Menschen sich hufig ein vereinfachtes Bild von anderen Menschen zurechtlegen, um die Komplexitt der Umwelt zu reduzieren. Die Gesellschaft wird enorm von den Medien beeinflusst. Jahrhunderts neue Rassenkonstruktionen entstanden. Definition.1 Die Begriffe Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Auslnderfeindlichkeit.2 Die Geschichte des Begriffs. In diesen Situationen werden alle mglichen Unterschiede zwischen kulturell schon definierten, sozial institutionalisierten Gruppen oder neu anzugrenzenden Kategorien wahrgenommen und stereotypisiert. 3.1.1 Das Phnomen der Stigmatisierung Dem Phnomen der Stigmatisierung kann in Bezug auf Rassismus eine enorme Relevanz zugeschrieben werden. Generell beruht Rassismus auf der Einteilung der Menschen in hher- und minderwertige Gruppen, wobei die eigene Gruppe stets die berlegenere ist.

Fr den Einteilungsprozess werden die Begriffe Stereotypisierung, Stigmatisierung und Kategorisierung genannt (vgl. Huisken wiederum ist der Ansicht, dass Rassismus auf Nationalismus und dieser wiederum auf die Funktionsweise des Kapitalismus beruht (vgl. Es mu, mit anderen Worten, ein Prozess der Rassenkonstruktion stattfinden. Steins und Rudolph 1994: 103). Biologisierung des Sozialen bedeutet. Gewalt gegenber Fremden entstehe nicht aus Unsicherheit oder Verunsicherung, sondern daraus, dass das Bedrfnis entsteht, Fremde aus dem Bewusstsein der eigenen berlegenheit zu bekmpfen. Abwehrreaktionen sind wahrscheinlich (vgl.

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